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French Open - Denkbar knappe Halbfinalniederlage im Doppel

05. Juni 2009: Zurück aus Paris. Mann war das ein Erlebnis! Die Stimmung und das Flair auf einem Grand-Slam Turnier sind noch toller, als ich es mir vorgestellt habe. Es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis - und erfolgreich war ich auch, zumindest im Doppel. Ich habe mit meinem Freund Kevin Krawietz das Halbfinale erreicht und dort denkbar knapp gegen die späteren Sieger BERETTA (PER) / QUIROZ (ECU) verloren. Das Endergebnis lautete 6-4 5-7 [10-7] für die Südamerikaner. Im Einzel bin ich in der zweiten Runde gegen den Briten Ashley HEWITT ausgeschieden. "Ash" hat gegen mich unglaublich gut gespielt und vor allem brilliant serviert. Ich konnte ihn nur ein einziges Mal breaken und zwar gleich im ersten Spiel des ersten Satzes. Danach habe bei meinem Aufschlag 40:0 geführt. Leider war ich bei einigen Bällen in diesem Spiel leichtsinnig und nicht konsequent genug und verlor meinen Service. Im weiteren Verlauf des Satzes konnte jeder seinen Aufschlag durchbringen und so musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Ash spielte etwas klüger als ich und gewann mit 7:4. Auch der zweite Satz war hochklassig, denn wir spielten beide sehr gutes Tennis. Beim Stande von 4:3 führte ich 40:15 bei Hewitt's Aufschlag. Mit einem Ass konnte er auf 30:40 verkürzen. Dann der wohl matchentscheidende Ballwechsel: Ich spiele einen guten Vorhandschuss, den Ash nur ins Halbfeld zurück bringt. Ich greife mit einem weiteren Vorhandschlag an und gehe ans Netz. Meinen darauf folgenden Volley kann der Brite gerade noch erlaufen und spielt einen hohen Lob, der sehr schwer zu schmettern ist, so dass ich nicht alles riskiere. Ashley erläuft meinen Schmetterball, geht mit der Rückhand volles Risiko und passiert mich - Einstand! Ich verliere das Spiel und daraufhin etwas konsterniert auch meinen Aufschlag. Hewitt serviert zum Matchgewinn und gewinnt den zweiten Satz mit 6:4. Ich bin ausgeschieden - leider!
Mein erstes Grand Slam Turnier in Paris - die Spannung steigt!

Paris, 27.05.2010: Hallo Leute,
ich bin mit meinem Freund Kevin (Krawietz) mit dem ersten Flieger aus München gut in Paris angekommen. Mit dem Erreichen des Hauptfeldes bei den French Open der Junioren in Paris ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen. Nach einer langwierigen Verletzung im letzten Frühjahr habe ich mich innerhalb der letzten 10 Monate von Rang 272 der Weltrangliste auf aktuell Rang 21 vorgearbeitet. Mit dieser Position habe ich mich für das 64-er Hauptfeld der besten Jugendspieler der Welt qualifiziert. Möglich gemacht haben das vier Einzel- und drei Doppelsiege bei den ITF-Weltranglisten-Turnieren. Im Einzel: Ex-Pilsen Wilson Cup, Knokke Zoute Junior Championship in Belgien, Zentiva Czech Junior Open in Prag und zuletzt La Vie Sport Junior Cup in Villach/Österreich. Hinzu kommen ein dritter Platz bei den 15th ITF Junior Open in Linz und das Viertelfinale der 22.Czech International Junior Indoor Championships in Prerov. Im Doppel habe ich in Pilsen, in Prerov und in Villach gewonnen. Zweiter wurde ich in Florenz und letzte Woche in einem Turnier der höchsten Kategorie (Grade A) bei den 51. Trofeo Bonfiglio in Mailand.
Am Sonntag beginnt dann das Hauptfeld des Grand Slam Turniers, auf das ich sehr hart hingearbeitet habe, denn schließlich gehe ich ja auch noch auf's Gymnasium, so dass meine Zeit knallhart kalkuliert ist. Mit dem Bundestrainer Peter Pfannkoch bereiten wir uns hier in Paris bestens auf das Turnier vor!
Zusammen mit Kevin Krawietz bestreite ich auch die Doppelkonkurrenz. Ich werde mir alle Mühe geben, in beiden Wettbewerben möglichst weit zu kommen. Wenn ich mein bestes Tennis abrufen kann, kann ich mit der absoluten Weltspitze mithalten, das ist keine Frage, aber ich muss auf den Punkt topfit sein! Egal, was letztendlich herausspringt, alleine die Startberechtigung und das Erlebnis beim größten Sandplatzturnier der Welt mit dabei sein zu dürfen, wird unvergessen bleiben. Ende Juni soll dann mit Wimbledon ein weiteres Grand Slam Turnier folgen. Zwar habe ich noch nie auf Rasen gespielt, ... - aber jetzt gilt erst mal volle Konzentration auf Paris!
Drückt mir die Daumen, ich halte euch auf dem Laufenden!
Viel Grüße
Pete
Knappe Finalniederlage in Mailand im Doppel

Mailand, 22. Mai 2010: Kevin und ich haben soeben das Doppelfinale in Mailand äußerst knapp mit 6-7(2), 7-5, [7-10] gegen Duilio BERETTA (PER) / Roberto QUIROZ (ECU) verloren. Im ersten Satz führten wir 6-5 und hatten gute Chancen, unseren Gegnern den Aufschlag abzunehmen, waren allerdings im entscheidenden Moment nicht konsequent genug. Im Tiebrak haben wir dann schlecht gespielt und 2-7 verloren. Auch im zweiten Satz lief es zunächst nicht recht rund. Wir verloren 3 Spiele bei No-Ad und lagen schon 0-4 zurück. Doch dann spielten wir echt stark und konnten den Satz noch drehen und mit 7-5 für uns entscheiden. Der Matchtiebreak war hart umkämpft, die Südamerikaner waren dann letztendlich die Glücklicheren.
Zweiter in Mailand im Doppel ist auch nicht schlecht, schließlich ist Mailand nach Wimbledon und Paris das drittgrößte Turnier in Europa und ist eines der neun größten Juniorenturniere der Welt. Unsere Ergebnisse in den ersten 4 Runden lauteten:
HELLER (GER) / KRAWIETZ (GER) (4) - PLATTES (GER) / TRIKI (TUN) 6-2 6-4
HELLER (GER) / KRAWIETZ (GER) (4) defeated CORIA (ARG) / DELLIEN (BOL) 6-1 6-2
HELLER (GER) / KRAWIETZ (GER) (4) defeated ALLEN (GBR) / VESELY (CZE) 6-4 6-4
HELLER (GER) / KRAWIETZ (GER) (4) defeated ALCANTARA (PHI) / MORRISSEY (IRL) 6-4 6-2
Im Einzel bin ich in der ersten Runde gegen Richard GABB (GBR) ausgeschieden. Ich hatte nach den 9 Matches in Villach letzte Woche ziemliche Rückenschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlten, so dass ich kaum laufen konnte. Die Schmerzen sind glücklicherweise nach einigen Behandlungen beim Physio während der Woche abgeklungen und ich fühle mich wieder fit. Jetzt freue ich mich auf Montag, da geht es ins österreichische Kirchdorf. Dort spiele ich im Team der Sparkasse Kirchdorf in der 2. Bundesliga. Am Donnerstag geht es dann mit dem Bundestrainer Peter Pfannkoch nach Paris zu den French-Open. Mal sehen was in Paris rausspringt, ich werde in jedem Fall mein Bestes geben!
ITF-Sieg in Einzel und Doppel im Alpenland

15. Mai 2010: Was für eine Woche! Ich habe beim ITF-Turnier in Villach sowohl das Einzel, als auch das Doppel gewonnen! Villach ist ein Turnier der Kategorie 2 und dient als eines der Vorbereitungsturniere auf die French Open, die Ende Mai beginnen. Villach war echt gut besetzt, schließlich waren dort 10 Spieler aus den Top 100 der aktuellen Weltrangliste am Start. Ich war an Nummer eins gesetzt, was immer auch eine gewisse Bürde bedeutet, mit der man fertig werden muss. Die erste Runde war noch etwas holprig, der Start in ein Turnier ist immer schwer. Ich traf auf den Slowaken Filip Vittek, der eine starke Qualifikation gespielt hatte und auch gegen mich locker aufspielte. Ich dagegen spielte etwas verkrampft und musste mich ziemlich plagen, bis der 7:5, 6:7(3), 6:3 Sieg feststand. Doch dann lief es wie am Schnürchen. Im Achtelfinale ließ ich dem Belgier Jonas Merckx nicht den Hauch einer Chance und gewann 6:0 und 6:2. Auch im Viertelfinale spielte ich konzentriert und druckvoll und setzte mich gegen Claude Benz aus der Schweiz in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4 durch. Das Halbfinale war erreicht. Dort war der an Nummer 4 gesetzte Neuseeländer Ben McLachlan mein Gegner. Obwohl der erste Satz ziemlich umkämpft war, war ich mir das gesamte Match über relativ sicher, dass ich den Platz als Sieger verlassen werde. So war es dann auch, ich gewann 6:4 und 6:2 und hatte somit mein fünftes ITF-Finale erreicht.
Mein Finalgegner war Dimitri Bretting aus der Schweiz. Dimitri ist Jahrgang 1993 und hatte bisher vorwiegend kleinere Weltranglistenturniere (Kategorie 4) gespielt. Allerdings, und das ist wirklich super, hat er bereits vier dieser Turniere gewonnen. Ich war also gewarnt. Aufgrund von Regen musste das Finale in eine Sandplatzhalle verlegt werden. Im Finale spielte ich dann eines der besten Matches meines Lebens. Ich habe mich super bewegt, spielte eine Wahnsinns-Vorhand und setzte meinen Gegner permanent unter enormen Druck. Das Endergebnis 6:1 und 6:2. Damit mein vierter Sieg auf der Juniorentour innerhalb von 10 Monaten, der Lohn, 100 Punkte für die Weltrangliste.
Im Doppel ging ich mit Tomas Prokop aus Tschechien an den Start. Tomas und ich spielten das erste Mal zusammen Doppel, aber wir verstanden uns vom ersten Ballwechsel an super. Wir waren ungesetzt, lehrten aber all unseren Gegnern schnell das Fürchten. Nach vier relativ klaren Siegen, sicherten wir uns souverän den Doppeltitel und 75 Doppelpunkte in Villach.
Für mich also eine super Woche, Villach war echt Klasse! Ich komme immer besser in Form und hoffe, dass ich auch in Mailand und Paris so gut spielen werde. In der Juniorenweltrangliste geht es deutlich nach oben, wenn meine Berechnungen stimmen, müsste ich nächste Woche auf Platz 21 stehen.
Weitere Infos auf der BTV-Seite; Lob von der Kleinen Zeitung in Villach
Ich habe den Rudi Berger Cup gewonnen

09. Mai 2010: In Memoriam an den äußerst beliebten und früheren Turnierdirektor, Rudi Berger, fand im Rahmen der BWM Open der „Rudi Berger Cup“ statt. Beim Nachwuchsturnier des Bayerischen Tennis-Verbandes, das traditionell im Rahmen der Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern ausgetragen wird, waren acht Toptalente aus Bayern, Hessen, Niedersachsen und der Schweiz eingeladen. Aufgrund meines guten Rankings in der Juniorenweltrangliste (Nummer 37) war ich an Position eins gesetzt. In der ersten Runde bezwang ich den Schweizer Federico Valsangiacomo (6:3, 6:4). Im Halbfinale traf ich dann auf meinen sehr guten Freund Marko Krickovic (TC Ismaning), bei dem ich auch während des Turniers in München übernachtet habe. Marko kam im ersten Satz überhaupt nicht ins Spiel, machte viele leichte Fehler und ich gewann klar mit 6:0. Auch im zweiten Satz führte ich schnell 2:0. Aber wer Marko kennt, der weiß, dass er nie aufgibt. So war es auch in diesem Match, Marko wurde besser, ich machte ein paar Fehler und war plötzlich 2:3 zurück. Doch ich konnte zurückschlagen und gewann am Ende den zweiten Satz mit 6:4.
Auch im Endspiel ein alter Bekannter und Freund: Albert Wagner vom Regional- und 1. Bundesligakader des TC Amberg am Schanzl. Albert spielte ein super Turnier in München und ging im ersten Satz mit 4:2 in Führung. Dann wurde ich stärker, gewann vier Spiele in Folge und sicherte mir Satz eins mit 6:4. Auch der zweite Satz war hart umkämpft, Albert spielte druckvoll, ich insgesamt etwas zu passiv. Meiner etwas größeren Routine ist es zu verdanken, dass ich auch den zweiten Satz mit 7:5 für mich entscheiden konnte. Bei der Siegerehrung, die BTV-Präsident Helmut Schmidbauer im Anschluss an das ATP-Doppelfinale auf dem voll besetzten Center Court der BMW Open vornahm, gab es neben einem schönen Pokal auch eine Wildcard für die Qualifikation der BMW Open by FWU Retakaful im nächsten Jahr - mal sehen, wie ich dann abschneiden werde!
Hier der BTV-Bericht und der englische Blog von Heiko Trurnit.
Einzel- und Doppelsieg bei den Bezirksmeisterschaften

02. Mai 2010. Dieses Wochenende fanden die Erwachsenen-Bezirksmeisterschaften der Oberpfalz 2010 auf der Anlage des TV Burglengenfeld statt. Ich habe sowohl im Einzel als auch im Doppel mit meinem Freund und Trainer Jan Riha den Siegertitel geholt. Im Einzelfinale bezwang ich den Vorjahres-Titelträger Andreas Leipert vom TC Amberg am Schanzl. Andi spielte in letzter Zeit zwar nicht mehr so viel Turniere, ist allerdings immer noch ein ausgezeichneter Tennisspieler mit einiger Bundesligaerfahrung und ich wusste, dass ich alles geben musste um ihn zu besiegen. Trotz leichtem Regen waren zahlreiche Zuschauer auf der schönen Anlage in Burglengenfeld anwesend. Ich begann stark und ging 3:1 in Führung. Danach unterliefen mir einige leichte Fehler, Andi spielte sehr variabel und ehe ich mich versah, war der erste Satz mit 4:6 verloren. Im zweiten Satz spielte ich dann konsequenter, blieb zu jeder Zeit am Drücker und diktierte das Geschehen. Dieser Satz ging mit 6:1 an mich. Im dritten Satz gelang mir dann ein schnelles Break und ich ging mit 2:0 in Führung. Dann brach der Oberschiedsrichter die Begegnung wegen des gefährlich rutschigen Bodens und der damit verbundenen Verletzungsgefahr ab. Die Verlegung in die Halle war unausweichlich, es hatte sich eingeregnet. Andi entschloss sich aufgrund von leichten Schmerzen im Rücken, das Spiel nicht in der Halle fortzusetzen. Somit war ich Herren-Bezirksmeister 2010. Die anderen 4 Spiele bis zum Finale habe ich jeweils klar in zwei Sätzen gewonnen, u.a. das Halbfinale gegen meinen Freund Sebastian Wagnervom TC Amberg am Schanzl mit 6:2 und 6:3.
Im Doppel spielte ich mit meinem Trainer und Spielerkollegen vom TC Rot-Blau Regensburg, Jan Riha. Jan und ich waren an Nummer eins gesetzt und wurden unserer Favoritenrolle gerecht. Im einem rein Regensburger Duell gegen Stefan Lobmeyer/Andreas Trägner (beide auch von unserem Regionalligateam) setzten wir uns mit 7:6 und 6:1 durch.
Halbfinale beim Herrenturnier in Forchheim

Am 23. und 24. April habe ich mein erstes Sandplatzturnier Herrenturnier 2010 in Deutschland bestritten. In der ersten Runde gewann ich 6:3, 6:3 gegen Tobias Simon. In der zweiten Runde traf ich dann auf die Nummer 1 des Turniers - Benedikt Dorsch vom TK GW Mannheim. Benedikt war zu diesem Zeitpunkt die Nummer 16 der Deutschen Herrenrangliste. Er gehört seit Jahren zu den besten Tennisspielern Deutschlands und war im Mai 2009 die Nummer 127 der ATP-Herrenweltrangliste. Ich spielte in diesem Match beinahe fehlerfrei und gewann recht klar mit 6:2, 6:2. Im Viertelfinale hätte ich auf den Polen Adam Chadaj (DTB 91 - TC 70 Sandhausen) treffen sollen. Chadaj konnte verletzungsbedingt nicht antreten, so dass ich ohne Spiel das Halbfinale erreichte.
Dort traf ich auf den späteren Turniersieger Patrick Täubert (DTB 53 - LTTC Rot Weiß Berlin). Im ersten Satz ging ich couragiert ans Werk und konnte 5:3 in Führung gehen. Beim Stande von 5:3 konnte ich 2 Satzbälle nicht verwerten, und auch bei 5:4 gelang es mir nicht den dritten Satzball zum Satzgewinn zu verwandeln. Patrick spielte in dieser Phase wirklich sehr gut, ich schraubte das Tempo etwas zurück und verlor den ersten Satz äußert unglücklich im Tiebreak. Genervt durch die vielen vergebenen Möglichkeiten fand ich im zweiten Satz nicht mehr richtig ins Spiel zurück und verlor mit 3:6.
Vielleicht habe ich zu viel an die bevorstehende Mathe-Schulaufgabe gedacht! Aber Halbfinale bei einem so gut besetzten Turnier ist ja auch nicht schlecht!
Konzentrationsschwäche in Cap D'ail

Nach der Finalniederlage in Florenz im Doppel ging es noch am Ostersonntag weiter nach Cap D'ail. Cap D'ail ist ein Vorort von Monte Carlo und die Tennisanlage liegt direkt am Meer. Auch dieses Turnier ist ein Turnier der Kategorie 2 und das erste von drei aufeinanderfolgenden Turnieren in Südfrankreich. Cap D'ail war noch etwas stärker besetzt als Florenz, doch auch hier ging ich als Nummer 2 der Setzliste ins Turnier. Mein ErstrundengegnerLucas SZEWCZYK (FRA) sollte eine lösbare Aufgabe darstellen. In der Woche zuvor hatte ich seinen in der Weltrangliste etwas besser platzierten Zwillingsbruder Thomas klar in zwei Sätzen besiegt. Im ersten Satz spielte ich wirklich super, der Aufschlag kam sehr platziert, die Vorhand war extrem druckvoll und die Stopps exzellent. Mit 6-1 ging dieser Satz klar an mich. Auch den zweiten Satz hatte ich bis zum 4-2 und 30:15 klar im Griff und ich fühlte mich schon wie der sichere Sieger. Doch dann wurde ich leichtsinnig, unterschätzte meinen Gegner, machte einige leichte Fehler und verlor den Satz mit 4-6. Verärgert über den unnötigen Satzverlust fand ich auch im dritten Satz nicht mehr ins Match zurück und unterlag mit 4-6. Das Aus also in der ersten Runde. Ich hoffe, diese Niederlage wird mir eine Lehre für die Zukunft sein, mich bis zum letzten Ballwechsel voll auf das Spiel zu konzentrieren.
Im Doppel lief es unwesentlich besser. Dort verlor ich mit meinem Doppelpartner Mathias BOURGUE (FRA) gegen COMMIN (FRA) / LESCURE (FRA) mit 3-6, 6-2 und [5-10]. Ich hab mich in Cap D'ail also nicht gerade mit Ruhm bekleckert!
Viertelfinal- und Finalniederlage in Florenz

Mein erstes Sandplatzturnier im Jahr 2010 habe ich in Florenz bestritten. Dort fand vom 31.03.-05.04. zum 35. Mal das Internationale Jugendturnier der Stadt Florenz statt. Ich bin mit dem Bundestrainer Peter Pfannkoch und ein paar Teamkollengen aus dem Deutschland-Kader bereits am 26.03. nach Florenz gefahren und wir haben uns dort sehr intensiv auf das Turnier vorbereitet. Das Turnier war für ein Turnier der Kategorie 2 sehr gut besetzt. Ich war aufgrund meines guten Rankings in der ITF-Juniorenweltrangliste an Nummer 2 gesetzt. Im Einzel musste ich mich nach zwei Zweisatzsiegen in den ersten beiden Runden im Viertelfinale dem LokalmatadorenAlessandro COLELLA geschlagen geben. Das Spiel war bis zum 3:4 im ersten Satz sehr hart umkämpft. Im weiteren Verlauf des ersten Satzes hatte ich dann bei einigen Bällen etwas Pech und musste den Satz mit 3:6 abgeben. Mit dem harten Training der Vorwoche in den Beinen konnte ich im zweiten Satz nicht mehr richtig dagegen halten und verlor mit 2:6 gegen einen Gegner, der in dieser Form sicherlich zu den besten Sandplatzspielern der Welt gehört, was seine Ergenisse auf Sand auch bestätigen.
Im Doppel erreichte ich mit meinem Doppelpartner Damir DZUMHUR nach drei Siegen das Finale. Dort verloren wir gegen PAVIC (CRO) / RUMLER (CZE) äußerst knapp im Champions-Tiebreak mit 6-1 2-6 [9-11]. Trotzdem ist der Turnierstart in die Freiluftsaison als positiv zu werten.